Fat Bike Hersteller im Trend

Längst haben es die Hersteller als Trend für sich entdeckt, in ihre Mountainbike-Serien gleichnamige Fat Bike Modelle einzureihen. Bewährte Full-Suspension-Modelle oder Enduro-Räder leihen dem Fatbike Nachfolger derselben Reihe innerhalb eines Herstellers ihre angepasste Hinterbau-Konstruktion, ihre Federung oder ihre Dämpfung. Nur wenig mehr als sechzehn Kilogramm wiegen solche Fat Bike Models wie das Mi:Tech oder ein Felt, ein Fat Fanes von der deutschen Schmiede Alutech im Endurobereich oder der Exot Tyke Fat mit Rohloff-Equipment. Zudem gibt es noch solche Attraktionen wie das Canyon Dude mit schlanken 12,7 kg einschließlich der verbauten Rock Shox Bluto Federgabel.


Das kann manchen gewöhnlichen Mountainbike-Rahmen gewichtstechnisch toppen, und damit geht auch ein schicker Bunny Hop, der natürlich noch viel cooler mit einem Fatbike aussieht. Überall, wo Fat Bike Modelle präsentiert werden, bleiben Bewunderer aller Altersklassen offenen Mundes steh n, und jeder, dem sie gefallen, möchte sie mindestens einmal testfahren oder am liebsten gleich ein Fatbike kaufen. Sie üben einfach wegen der auffallenden Proportionen eine ganz besondere Anziehungskraft auf Freunde des Radfahrens aus, und man fragt sich wohl unwillkürlich als Erstes:

„Wo bitte soll man mit einem Fatbike denn Radfahren?“

Die Antwort ist einfacher als gedacht: Wer keine Sanddünen oder ewigen Schnee um die Ecke erreichbar hat, der kann das Fatbiken einfach mit all jenen Trails versuchen, die sich mit einem gewöhnlichen, durchschnittlich gefederten Mountainbike nur noch schiebend erforschen lassen. Es ist keineswegs so, dass der Fatbike Reifen jede Erschütterung für den Fahrer unbemerkt schluckt.


Wer über flache Felsplatten auf Waldwegen im Pfälzer Wald oder im Gebiet des Odenwaldes unterwegs ist, der wird nach wie vor die Kanten via Sattel auf seinem Fat Bike life übertragen bekommen. Auch soll man sich nicht verleiten lassen zu glauben, dass man mit den fetten Reifen auf seine Felgen keinerlei Rücksicht mehr nehmen müsse. Es ergeben jedoch das Rollen, die Kraftübertragung und die Lenkung ein ganz anderes, ein besonderes Fahrgefühl. Wer sich ein Fatbike kaufen will, überlegt sich zuerst ebenso wie beim Kauf eines Mountainbike, ob es ein Fullsuspension, eines mit Federgabel oder einfach eines mit Starrgabel sein soll. Alle diese Varianten sind zwischenzeitlich erhältlich. So haben die meisten Modelle der charmanten Phatties ganz gewöhnliche und aus der Welt der Mountainbikes bekannte Anbauteile wie beispielsweise Schwalbe Reifen, Truvativ Kurbeln und XT Antrieb. Die Farben sind meist gepulvert und decken eine breite Palette ab. Jeder der ein Fatbike kaufen möchte, kann es sich inzwischen fertig bestellen oder individuell zusammenstellen lassen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie man ein Fatbike kaufen und auch testen kann.